Im Modellbau ist es auch wichtig Detailbilder zu haben. Mir hat es immer geholfen wenn ich mir direkt etwas angeschaut habe um zu verstehen wie es funktioniert.

Deshalb bin ich immer dankbar wenn ich die Möglichkeit habe Detail-Aufnahmen zu machen.

Ich interessiere mich als Mechaniker dafür wie etwas aufgebaut ist. Es sind vielleicht ganz banale Fragen aber eben wichtig. Wie funktioniert ein Kupplungshaken, wie funktioniert eine Blattfeder oder wie ist der Aufbau eines Drehgestells usw.

Genauso auch das äußere Erscheinungsbild. Wo gab es Veränderungen, welche Teile wurden abgebaut oder neu angebaut, wie waren die Anschriften oder welche Gebrauchsspuren erlitten Lokomotiven und Wagen in ihrem Betriebsalltag.

Gerade dann wenn es authentisch zu gehen soll beschäftigen mich solche Fragen und ich verstehe anhand der Bilder wieso etwas und wie etwas funktioniert.

Auf dieser Seite wird es immer mal wieder neue Bilder geben die ich selbst aufgenommen habe. Es soll einfach die Vielfalt der Fahrzeuge und ihrer Technik zeigen.

Wie sahen Lokomotiven und Wagen in ihrem Betriebsalltag aus und wie bei Abstellung usw. Viele Aufnahmen sind in den 70er und 80er und 90er Jahren entstanden. Damals war meine Kamera noch einfach und ich war froh das ich überhaupt eine Kamera besitzen durfte, deshalb sind manche Bilder vielleicht nicht so von sehr guter Qualität. Smartphones mit Kamera gab es damals noch nicht.

Die Erzbahn zwischen Narvik und Kiruna. Die stärkste Elektrolokomotive in Europa von Bombardier. IORE im Einsatz für die LKAB. Leerzug nach Kiruna.

Die Züge verkehren übrigens nicht nur von der Mine in Kiruna sondern auch aus den Tagebaustellen die in Richtung Luleå liegen. Die Strecke ist eingleisig und es gibt mehrere Ausweichstellen. Am Tag verkehren bis zu 10 Züge in beide Richtungen. Vor 10 Uhr muss man aber nicht an der Strecke sitzen. Mittag- bis Abendzeit lohnt sich mehr. Es werden auch Züge aus dem Tagebau mit zwei Lokomotiven der Baureihe 185 gefahren. Diese sind aber kürzer. Züge mit der IORE haben 68 Waggons. Die Züge hupen vor den Tunneldurchfahrten bzw. Schneeschutz-Einhausungen und den Kurven da sich durchaus auch manches Tier ( Rentier ) auf die Gleise verirrt.

Der interessanteste Streckenabschnitt liegt zwischen Narvik und der schwedischen / norwegischen Grenze.

Die IORE hat den Leerzug zügig am Berg angezogen und in Fahrt gebracht. Nicht schlecht für 1,5km Zug der am Berg zum Stehen kommt. Auch wenn die Waggons leer waren sprechen wir doch von einem erheblichen Zuggewicht von ca. 2000 Tonnen Leergewicht.

Die Waggons werden in Kiruna gewartet. Ein Besuch der Mine kann man machen, allerdings sieht man vom Abbau nichts sondern wird nur durch den Besucherbereich geführt der extra hergerichtet wurde. Das Be- und Entladen der Waggons wäre interessant, davon sieht man allerdings nichts.

Die Schiene auf der gefahren wird ist übrigens die UIC 60.